Guter Halt im Sommer

selbst mit Schuhgröße 44

Guter Halt selbst mit Schuhgröße 44.

Im Sommer soll es bequem zugehen. Auch am Steuer. Die einen behalten die Flip-Flops an, die anderen sparen sich den Reifenwechsel und fahren auch im Sommer mit Winterreifen. Das ist rechtlich zwar erlaubt: Sicherheitstechnisch können wir aber beiden nicht empfehlen. Dass eine Sandale vom Fuß rutschen kann, ist wahrscheinlich jedem schon einmal passiert. Bei der falschen Reifenwahl sind die Konsequenzen allerdings nicht so offensichtlich.

Folgendes Beispiel macht das deutlich: Durchschnittlich wiegt ein Pkw 1,5 Tonnen. Die Auflagefläche aller vier Reifen ist dabei aber nicht größer als die Auflagefläche einer Person mit Schuhgröße 44. Die richtige Bereifung ist also ein wichtiger Faktor für den Bremsweg des Fahrzeugs.

Im Wesentlichen unterscheiden sich beide Reifenarten in Härte und Profil. Die härtere Gummimischung der Sommerreifen ist sehr viel besser auf höhere Temperaturen abgestimmt und zeigt ihre Stärke bereits ab 7°C. Bei Temperaturen ab 15 °C kann die sommerliche Gummimischung bereits einen Unterschied von bis zu sieben Meter im Bremsweg ausmachen.

Der Vorteil des Sommerreifen-Profils zeigt sich bei Bremsungen im Starkregen, die deutlich kürzer ausfallen als mit dem winterlichen Gegenstück.

Um den Unterschied zwischen Sommer- und Winterreifen live zu "erfahren", buchen Sie ein Fahrsicherheitstraining. Hier im Zentrum können wir auch im Sommer winterliche Straßenbedingungen simulieren und Sie erleben so - praktisch und sicher - wie sich unterschiedliche Bereifungen auf das Fahrverhalten auswirken kann. Außerdem bereiten unsere Experten Sie bestens auf eventuelle Fahrsituationen vor.

Gemeinsam mit unserem Partner Continental zeigen wir vor Ort zudem verschiedene Reifentypen und ihre speziellen Eigenschaften. Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter Reifenkunde.

Informationen zu Ihrem richtigen Training finden Sie hier.

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