Das Geschenk zum Führerschein.

ADAC Pkw-Junge-Fahrer-Training

Das beste Geschenk zum Führerschein.

Jugendliche Fahranfänger gehören zur Risikogruppe Nummer Eins im Straßenverkehr – und das liegt hauptsächlich an zwei Faktoren, die man als Elternteil berücksichtigen sollte, wenn das eigene Kind mit der Führerscheinprüfung startet.

Über Verkehrsstatistiken und Fakten hinaus sind die Gründe für die Unsicherheit bei jungen Fahrern natürlich immer auch menschlich. Eltern können ihre Kinder gerade in diesem Alter deswegen besonders gut unterstützen, wenn sie verstehen, was genau sie beschäftigt und wie sie ihnen aktiv unter die Arme greifen.

Die eigene Unerfahrenheit

Wenn man etwas vor kurzem erst neu gelernt hat, ist das Anfängerrisiko fast immer wesentlich höher als bei jemandem mit Erfahrung. Bei einem komplexen Thema wie Autofahren führt das bei Fahranfängern zwangsläufig zu einer höheren Fehlerquote. Das Zusammenspiel aus Lenken, Straßenverhältnissen und wechselnden Wetterbedingungen ist für viele junge Fahrer erstmal eine neue Herausforderung.

Die Automatismen, die man als Elternteil meist aus jahrelanger Fahrpraxis entwickelt hat, spürt man heute fast nicht mehr bewusst hinter dem Steuer. Trotzdem sorgt man jeden Tag durch die eigene Erfahrung präventiv für weniger riskante Situationen und hat das Fahrzeug so immer besser unter Kontrolle, als ein Jugendlicher ohne diese Kenntnisse.

Im besten Fall können Fahranfänger in einem sicheren Ambiente ihre eigenen Erfahrungen machen und so die mangelnde Fahrpraxis an den richtigen Stellen „erfahren“, um später im Straßenverkehr ein besser zu reagieren. Das geht zum Beispiel durch die Nutzung eines Verkehrsübungsplatzes oder durch das „Begleitete Fahren mit 17“.

Das Laster der Jugendlichkeit

Auch wenn man sich manchmal vielleicht die Spontanität der Jugend zurückwünscht, sind impulsive Emotionen hinter dem Steuer meist keine gute Idee. Gerade dann, wenn sie gepaart sind mit der fehlenden Fahrpraxis.

Die Fahranfänger können diese Emotionen meist noch gar nicht zu 100% kontrollieren, denn Forschungen zufolge befindet sich das Gehirn noch bis Mitte 20 im Aufbau. Das bedeutet, dass Selbstüberschätzung oder der Wunsch nach der Zugehörigkeit und Abgrenzung zu anderen Jugendlichen ein wesentlicher Faktor ist, wenn Fahranfänger hinter dem Steuer Platz nehmen. Und es ist schwer vorstellbar, dass diese Situationen irgendwann einmal Teil der Führerscheinprüfung werden.

Auch bei diesem Faktor hilft nachgewiesenermaßen die eigene Erfahrung, die der Jugendliche beim Fahren macht. Denn wer spürt, wie sich das Fahrzeug tatsächlich in waghalsiger Lage verhält, ist wahrscheinlich deutlich weniger versucht, solche Situationen freiwillig zu wiederholen.

Was geben Sie Ihrem Kind mit?

Bei vielen Eltern wird es in diesem Alter ähnlich gewesen sein – denn Fahrpraxis ist noch nie etwas gewesen, das einem einfach in den Schoß fällt. Um den eigenen Kindern in die richtige Richtung zu stoßen, sollte man deshalb immer ehrlich davon berichten, was man selbst in seiner Anfangszeit mit dem Auto erlebt hat.

Passend dazu empfehlen wir jedem Fahranfänger ein ADAC Junge-Fahrer-Training, bei dem man sich auf sicherem Terrain und unter Aufsicht der Trainer ausprobieren kann, um gefahrlos Erfahrungswerte zu sammeln. Das praxisorientierte Training beinhaltet viele Übungen zum Erkennen und Reagieren bei alltäglichen oder besonderen Situationen im Straßenverkehr. Ein guter erster Schritt, um sicher den Umgang mit dem Fahrzeug zu lernen.

Informationen zu den Inhalten, Terminen und Gutscheinen: ADAC Junge-Fahrer-Training

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